Rasseportrait

Die ältesten gefundenen Knochenreste mit eindeutigen Hundemerkmalen sind ca. 10-14000 Jahre alt. In dieser Zeit wurde der Hund zum nützlichen Helfer des Menschen. Ohne Beachtung des Äusseren setzten sich Hunde durch wegen ihrer guten Eigenschaften : Wachsamkeit, Gelehrigkeit, soziale Verträglichkeit auch mit dem zur Gemeinschaft gehörenden Vieh, natürlicher Gesundheit und Langlebigkeit, alles bei einem “praktischen” Körperbau ohne Übertreibungen in irgendeine Richtung. Zu sagen dieser Urhund sei ein Spitz gewesen  wäre falsch, aber spitztypisch  war er sicher.

Durch alle Zeitalter finden sich Abbildungen von Spitztypen in vielen Kulturen. Die planmäßige, kontrollierte Zucht beginnt 1899 mit Gründung des Vereins für Deutsche Spitze e.V. Dieser regelt in seinem Standard wie ein Wolfsspitz sein soll:

Mittelgroß (43-55 cm), quadratisch mit über dem Rücken getragener Rute, reichbehaart in silbergrau mit schwarzen Haarspitzen, die kleinen Stehohren und die wachen Augen verleihen ihm ein kesses Aussehen. Im Wesen aufmerksam, lebhaft und anhänglich dabei leicht zu  erziehen. Sein Konstitution  ist robust und langlebig.

Trotz dieser guten Eigenschaften, wurde der Spitz nie ein Modehund und so blieb er von den degenerativen Auswirkungen einer Massenzucht verschont.